



Die Kapelle ist ein schlichter Fachwerkbau mit 3-seitigem Chor und einem Glockenreiter über der Fassade. Das Innere bildet einen schlichten Saal mit flachem Holzdach. Der Boden der Kapelle ist mit Ziegelsteinen ausgelegt. In der Kapelle befindet sich noch das alte Eichengestühl aus dem Jahre 1818. Der Wandanstrich ist schlicht weiß. An der Ostseite im dreiseitigen Chor befindet sich der Altar, darüber die Orgel und vor dem Chor an der Südseite die Kanzel. Die alte Zugglocke, auch Betglocke genannt, mahnte die Gemeindemit-glieder dreimal täglich zum Gebet. Am Torsturz an der Nordseite der Kapelle befindet sich die Inschrift Psalm 26 Vers 8:“Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnet“. An der Giebelseite steht auf einem Querbalken: “Diese Kapelle ist im Jahre 1818 gebaut. Den 28. Februar aufgerichtet. Zu Zeiten des Predigers Habbe und des Schulleiters Detering hierselbst und Altarmann Schofeld. Baumeister J.W.Quade“.
Mit dem Bau der Kapelle sollte es alten und gebrechlichen Leuten, die den weiten und beschwerlichen Weg bis zur Gehlenbecker Kirche oder Isenstedter Kapelle nicht mehr bewältigen konnten, ermöglicht werden wieder an einem Gottesdienst teilzunehmen (Die Kapelle in Isenstedt wurde übrigens bereits im 15. Jahrhundert erbaut und stand an der Fährmannstraße). Der Gehlenbecker Pfarrer sollte zweimal jährlich einen Abendmalsgottesdienst in der Klus halten. Außerdem war die Errichtung der Kapelle Voraussetzung für die Anlage eines Friedhofes. Man hatte nach langen Verhandlungen ein Grundstück für einen eigenen „Leichenhof“ in Aussicht. Für die Errichtung eines eigenen Leichenhofes genügte jedoch nicht nur ein Grundstück zur Beisetzung der Toten, man brauchte ebenso eine Gelegenheit, um den Trauergottesdienst, der unmittelbar nach der Beisetzung stattfand, abhalten zu können. So war die Kapelle die unabdingbare Voraussetzung für die Errichtung eines „Toten- oder Leichenhofes“. Um 1800 hatten die Frotheimer den Kapellenbau geplant. Die Frotheimer begannen schon vor 1818 mit dem Holzeinschlag und den Bauvorbereitungen. Bereits vor den Napoleonischen Kriegen 1805/1806 hatte man das Holz geschlagen und bearbeitet. Sie hatten damals aber leider keine Genehmigung für den Bau eingeholt. Da sie den Bau aus Eigenmitteln finanzieren wollten, hielten sie dies nicht für erforderlich. Die Regierung erließ ein Bauverbot, bestand auf einem ordentlichen Genehmigungsverfahren und darüber hinaus auf einen Bedarfsnachweis. So kam der Bau durch bürokratische Hemmnisse und die anschließenden Kriegswirren zunächst nicht zustande. Erst 1818 konnte der Kapellenbau verwirklicht werden.
Der Bau der Frotheimer Kapelle war mit erheblichen Kosten verbunden. Zwar standen bereits finanzielle Mittel zur Verfügung, doch entschloss sich die Gemeinde, zunächst Spenden zu sammeln. Viele Frotheimer sowie einige Unterstützer von außerhalb beteiligten sich daran. Acht Bauern aus Stelleriege lehnten eine Beteiligung ab. Sie forderten einen anderen Standort, näher an der Stellerieger Schule, und verweigerten deshalb ihre Unterstützung. Die Gesamtausgaben für den Bau beliefen sich auf 1122 Reichstaler, 4 Groschen und 4 Pfennig. Davon entfielen rund 567 Taler auf Baumaterialien und etwa 362 Taler auf Löhne. Die Materialkosten lagen damit deutlich über den Arbeitskosten, was damals nicht ungewöhnlich war. Zum Vergleich: Der Jahresetat der Bauerschaft Frotheim lag im Jahr 1817 bei rund 300 Talern.
Durch die Sammlung kamen 334 Taler zusammen. Die meisten Beträge lagen zwischen 1 und 13 Talern. Eine einzelne Spende in Höhe von 22 Talern stach hervor. Die Namen, Hausnummern und Beiträge von 87 Spendern sind auf einer Tafel an der Nordseite der Kapelle festgehalten. Zusätzliche Einnahmen brachte der Verkauf von neun Grundstücken. Es handelte sich meist um wenig ertragreiche Flächen wie Moorstücke oder Kuhlen. Die Einnahmen daraus beliefen sich auf 391 Taler und 12 Groschen. Bereits im Jahr 1818 hatte die Bauerschaft zwei Darlehen aufgenommen. Buhrmann stellte 300 Taler zur Verfügung, Weeber 100 Taler. Die Rückzahlung erfolgte über einen Zuschlag auf die Grundsteuer. Auch die fälligen Zinsen in Höhe von 30 Talern und 18 Groschen konnten so innerhalb von eineinhalb Jahren beglichen werden. Die zusätzlichen Abgaben stießen erneut auf Widerstand bei den acht Stellerieger Bauern. In einer Versammlung am 15. Januar 1820 erklärten sie, dass sie die Kosten nicht mittragen wollten. Der Gemeindevorsteher wandte sich daraufhin an den Landrat und bat um eine Entscheidung. Dieser stellte fest, dass alle Gemeindemitglieder gleichermaßen zur Zahlung verpflichtet waren. Die Weigerung war nicht zulässig. Mit diesem Bescheid endete der Streit um die Finanzierung. Auch wenn nicht alle mit dem Standort der Kapelle einverstanden waren, trug die Entscheidung zur Einigung in der Gemeinde bei.
Die erste grundlegende Renovierung der Klus wurde Anfang der dreißiger Jahre durchgeführt. Kirchenmaler Bußmann aus Levern war mit der Renovierung beauftragt worden. Nach dem Bau der neuen Friedhofskapelle im Jahre 1970 wurde die Klus nicht mehr für Beerdigungszwecke gebraucht. Sie war unverschlossen und drohte mehr und mehr zu verfallen. Deshalb beschäftigten sich Vertreter der damals zuständigen Stellen seit 1967 und seit der kommunalen Neuordnung in 1973 die Stadt Espelkamp einerseits und der Landeskonservator andererseits mit dem vom Verfall bedrohten ländlichen Bauwerk. Es ist wohl richtig, dass die Frotheimer kein besonderes Interesse mehr an dem Gebäude hatten. Die Denkmalwürdigkeit wurde im Dorf nicht gesehen. Es wurde seitens der Behörden festgestellt, dass es sich bei dieser schlichten, aber reizvollen Kapelle um einen aus Fachwerk errichteten Saalbau mit Polygonalabschluss, Satteldach und Dachreiter handelt, die 1818 erbaut wurde. Die Kapelle ist seither ohne störende oder verunstaltende Veränderungen geblieben. Im Inneren besitzt sie noch die Ausstattung mit Altar, Kanzel und Orgel aus der Erbauungszeit. Hierin wurden der historisch Wert und die Denkmalwürdigkeit gesehen. Es gab auch die Überlegung, die Kapelle musealen Zwecken zum Beispiel im Museumshof Rahden, oder in den Freilichtmuseen Detmold oder Cloppenburg zuzuführen. Diese Überlegungen wurden nicht weitergeführt, weil der Landeskonservator von Westfalen-Lippe mitteilte: „Die Erhaltung eines Baudenkmals an der Stelle seiner Entstehung, die in diesem Fall sogar einen älteren Kapellenstandort bezeichnet, ist oberstes Gesetz. Zu den notwendigen Renovierungsarbeiten (Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes) bin ich bereit, im Rahmen einer Beihilfe aus Mitteln des Landschaftsverbandes beizusteuern. Die relative Kargheit des Raumes der Stadtgemeinde Espelkamp an sichtbaren Zeugnissen der Vergangenheit legen es nahe, sich um den Erhalt und die Pflege der wenigen besonders einzusetzen.“ Anfang 1974 nahm der Bauausschuss der Stadt Espelkamp eine Ortsbesichtigung vor. Obwohl das Meinungsbild damals quer durch alle Fraktionen verlief, war man von diesem schlichten Fachwerkbau mit dreiseitigem Chor und Glockendachreiter über der Fassade recht beeindruckt. Man beschloss die Renovierung der Klus. Das Dach wurde erneuert, Fensterscheiben ersetzt und die Fachwerkwände, die herauszufallen drohten, instandgesetzt. Damit konnte der drohende Verfall zunächst gestoppt werden. Die Renovierung des Westgiebels, der morsch geworden war, erfolgte im Jahre 1987. Auch eine Beleuchtung wurde in die Kapelle eingebaut. In Abstimmung mit den Vertretern des Denkmalschutzes wurde eine schlichte zeitlose Form der Lampen gefunden. Eine Außenbeleuchtung ist ebenfalls installiert worden. Die Klus wird auf der Westseite angestrahlt und vermittelt auch bei Dunkelheit ein schönes und würdiges Bild.

Der hier dargestellte Zustand zeigt die Klus um 1960. Gut erkennbar der damalige Hintereingang sowie ein Holzunterstand für den nahegelegenen Friedhof.
Der Vorplatz der Klus im Jahre 2025. Der angrenzende Friedhof ist gut zu erkennen.
Der Innenraum ist bei der letzten Renovierung weitgehend originalgetreu wiederhergestellt worden.


Die Zeitzeugen schildern in ihren plattdeutsch gesprochenen Beiträgen persönliche Eindrücke aus ihrer Jugendzeit. Die Beiträge wurden frei gesprochen und ohne Vorbereitung aufgenommen. Sie spiegeln die heute gelebte Sprachpraxis wider.
Die Klusorgel befindet sich an der Ostseite des 3-seitigem Chors oberhalb des Altars. Sie wurde 2025 restauriert. Bei kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen soll sie regelmäßig erklingen. Im Jahr 1818 kaufte der damalige Lehrer Detering für die Klus eine Orgel vom Gut Hüffe. Die Orgel, die 1791 von dem vermutlich aus Lavelsloh stammenden Orgelbauer Georg von Quellhorst gefertigt wurde, ist ein Highlight der Kapelle. In Hüffe wurde auf ihr nicht geistliche, sondern weltliche Musik gespielt, so erklang sie bei großen Festen, Galadinners und Tanzveranstaltungen.
Die Verwendung einer Orgel für weltliche Musik hat es in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts häufig gegeben. Als die Orgel von Hüffe dann 1818 nach Frotheim kam, wurde aus der strahlenden Prinzessin eine dienstbare Magd. Sie diente dazu, den Gemeindegesang bei den Gottesdiensten in der Klus am Sonntagnachmittag zu begleiten. Nach der Eröffnung des Friedhofs im Jahre 1842 kam dann noch die Begleitung des Gemeindegesangs der Trauergottesdienste hinzu. Da die Klusorgel nicht die notwendige Pflege bekam, wurde sie immer klappriger, bis sie endlich um die vorletzte Jahrhundertwende (ca.1900) ihren Geist aufgab. Man dachte aber gar nicht daran, sie zu reparieren, sondern schaffte als Ersatz ein Harmonium an (ganz im Sinne des damaligen musikalischen Geschmacks). Pfarrer Reinecke ist es zu verdanken, dass die Vertretung der Kirchengemeinde nach mehr als 30 Jahren am 29.5.1935 folgenden Beschluss fasste: „Da die alte mechanische Orgel in der Kapelle zu Frotheim gemäß Kostenanschlag Steinmann-Wehrendorf für 600 Mark in Stand gesetzt wird und die politische Gemeinde Frotheim das Harmonium in der Kapelle nach Instandsetzung für 100 Mark der Kirchengemeinde für Aufstellung im kirchlichen Gemeindehaus schenkt, bewilligt die Gesamtvertretung den Betrag für die Orgelreparatur.“ Damit war die alte Orgel in der Klus gerettet!
Die Klus-Orgel wurde 1997/98 noch einmal von der Firma Speith-Orgelbau Rietberg grundlegend restauriert. Hierbei konnte man wichtige Informationen über den Orgelbauer und das Baujahr der Orgel gewinnen. (Bei der Zerlegung der Windanlage fand sich im Innern der Balkenanlage folgende Inschrift:“Georg Quellhorst, Osnabrück, 1991 im Monath Juny“. Auf dem Wellenbrett der Spieltraktur befand sich eine weitere Inschrift: „1791 G. Quellhorst“. Georg Quellhorst wurde am 20.2.1770 in Lavelsloh geboren. 1788 arbeitete er als Geselle Eberhard Berners. danach arbeitete er zusammen mit Heinrich Gottfired Mügge in der Werkstatt Courtains in Burgsteinfurt (Jakob Courtain baute u.a. 1784/90 die Orgel für den Dom zu Osnabrück). Seit 1800 war Quellhorst selbständig. Seine erste Arbeit war die Aufstellung der alten Diepholzer Orgel in Brockum.
Ob die Orgel in der Klus gänzlich von Georg Quellhorst gefertigt wurde, bleibt fraglich. Die Orgel könnte auch aus der Werkstatt des Orgelbauers Berner stammen. Aufgrund der beiden Inschriften kann man aber mit Sicherheit das Jahr 1791 als Erbauungsjahr der Orgel annehmen (der Autor des Beitrags vermutete die Zeit 1775-1780).) Eine weiter grundlegende Restaurierung wurde in den Jahren 2024/25 durchgeführt. An der mehr als 230 Jahre alten historischen Orgel wurden einige Reparatur- und Erhaltungsmaßnahmen durch den Orgelbauer Mathias Johannmeier aus Levern vorgenommen. Neben der dringend empfohlenen Reinigung und Instandsetzung des Instrumentes, wurde das Pfeifenwerk der historischen Orgel behutsam restauriert. Die Instandsetzungsarbeiten sowie die detaillierte Dokumentation des Pfeifenwerks, haben am Ende 1,5 Jahre in Anspruch genommen.

Die alte Zugglocke, auch Betglocke genannt, mahnte die Gemeindemitglieder dreimal täglich zum Gebet, und zwar morgens um 7 Uhr, mittags um 12 Uhr und abends um 18 Uhr. Die Klusglocke bestimmte auch weitgehend den Tagesablauf. Wenn die Klusglocke um 7 Uhr geläutet wurde, verließen die Pferde den Hof zur Verrichtung des Tageswerks. Mittags um 12 Uhr war die Glocke auf den Feldern weit hörbar und kündigte die Mittagspause an. Mit den Glockenschlägen um 18 Uhr wurde abgespannt und der Arbeitstag beendet. Weiterhin rief sie die Bewohner zum Gottesdienst, kündete einen Todesfall in der Gemeinde an und begleitete die Toten auf ihrem letzten Wege.
Stürmisch geläutet rief sie die Bewohner zur Hilfe auf, wenn ein Feuer im Dorf ausgebrochen war. So begleitete sie in guten und bösen Tagen das Leben der Frotheimer. Die Glocke trug die Inschrift: „Goß mich Heinrich Wilhelm Altenburg in Bückeburg 1790“. Während des letzten Krieges sollte die Klusglocke eingeschmolzen werden, doch kehrte sie zunächst unbeschadet nach dem Krieg an ihren alten Platz zurück. Danach fand sie ihren Platz im Turm der neuen Frotheimer Volksschule, um dort als Pausengeläut eingesetzt zu werden. Gleichzeitig wurde die Klus mit einer größeren, aus der Kirche in Isenstedt stammenden, Glocke ausgestattet. Diese wiederum wurde mit dem Neubau der Friedhofskapelle Anfang der 70er Jahre in die neue Kapelle eingebaut.
Seit diesem Umbau befand sich keine Glocke mehr in der Klus. Die Originalglocke in der Grundschule wurde bald nicht mehr als Pausengeläut benötigt, weil man andere Möglichleiten der akustischen Pausenanzeige gefunden hatte. Sie wurde im Jahre 2004 wieder an ihren alten Platz in den Turm der Klus gebracht, um sie dort wieder erklingen zu lassen. Weil eine Aufhängung mit beweglicher Glocke (wie früher), aus statischen Gründen nicht mehr möglich war, wurden eine feste Aufhängung und die Ausrüstung mit einem Magnethammer vorgenommen. Die historische Glocke wurde am 1. Januar 2005 im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes wieder in Betrieb genommen und läutet zu den historischen Zeiten morgens um 7 Uhr, mittags um 12 Uhr und abends um 18 Uhr sowie zu Gottesdiensten und Andachten.


Die Klusengel stehen rechts und links neben dem Altar. Sie sind kunsthandwerklich hervorragend gelungen und farblich perfekt gestaltet. Hinzuweisen ist auf die unterschiedlichen Farbschleier in rosa und blau in den jeweiligen Engelsgewändern. Von rechts und links schauen beide Engel in den Altarraum. Eine Hand wird zum Gruß dem Himmel entgegengestreckt, in der anderen wird ein Palmwedel gehalten. Sichtbare Körperteile wie Beine, Arme und Gesicht wurden sehr fein geschliffen, die Gewänder dagegen grob und strukturreich geschlagen.
Zu der ursprünglichen Anschaffung der Klusengel gibt es keine Überlieferungen. Sie waren wahrscheinlich bei der Einweihung der Klus vor über 200 Jahren noch nicht vorhanden. In den 60er Jahren diente die Klus zunächst behelfsmäßig als Beerdigungskapelle. Nach dem Bau der neuen Friedhofskapelle wurde sie für diesen Zweck nicht mehr gebraucht. Sie drohte mehr und mehr zu verfallen. Da die Klus unverschlossen war, konnte sie von jedermann unbeaufsichtigt betreten werden. In dieser Zeit wurden auch die beiden Engel, „Putten“ genannt, die sich an den Seiten des Altars befanden, entwendet. In einem Presseaufruf bat die Dorfgemeinschaft die Bevölkerung darum, alte Fotos mit Abbildungen der Klusengel zur Verfügung zu stellen. Mit dem Aufruf war die Hoffnung verknüpft, etwas über den Verbleib der Klusengel zu erfahren. Leider erfuhr man hierzu nichts. Die Originalengel konnten nicht wieder herbeigeschafft werden. Für die angestrebte Nachbildung der Klusengel suchte die Dorfgemeinschaft Spendenwillige und einen geeigneten Holzbildhauer. Durch zwei Großspenden wurde der Grundstock für die Realisierung des Vorhabens gelegt.
Der Vorstand der Dorfgemeinschaft wurde auf den Holzbildhauer Ewald Böggemann aus Mettingen aufmerksam und man traf sich mit ihm in der Klus und in seiner Werkstatt. Außerdem wurden seine Arbeiten in anderen Kirchenbauten besichtigt. Die gezeigten Arbeiten überzeugten den Vorstand der Dorfgemeinschaft und so wurde der Auftrag für die Nachgestaltung der Klusengel an Ewald Böggemann erteilt. Nach 9 Monaten und 240 Arbeitsstunden wurden die Klusengel fertig gestellt und am 5. Januar 2007 in der Klus rechts und links neben dem Altar aufgebaut.